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Tuesday, September 24, 2013

Kyle, Stan and the perks of being a wallflower.


Das weitere Wochenende verbrachte ich bei meiner Freundin Kyle, ich nenne sie so, weil wir beide wie Kyle und Stan aus South Park sind.

Sie ist der Mensch mit dem ich am längsten befreundet bin und somit eine ziemliche Konstante in meinem Leben, auf die ich nicht verzichten möchte.
Sie st auch ein Mensch, der bei jedem Unsinn dabei ist, mit ihr mache ich auch meine meisten Filme und Kunstprojekte, außerdem spielen wir beide Theater.

Dazu muss gesagt werden, dass sie mit ihrem unverschämten 1,80 großem Körper, der zusätzlich die Maße "90-60-90" besitzt, für künstlerische Sachen perfekt geeignet ist.
Doch sie ist dabei keineswegs eingebildet, im Gegenteil, sie hat für ein Projekt von mir sogar schon einmal schwarze Acrylfarbe gegessen, sie hat also definitiv meinen Respekt !

Hier zwei unserer Projekte:


Das waren Kyle und ich letzten Winter. Für unseren Kunst-Lk sollten wir Kleider aus Müll machen, wir haben daraus ein Partnerprojekt gemacht und zueinander passende Kleider entworfen.
Oh, Kyle ist übrigens weiß und ich schwarz.


Das war letztes Jahr im Frühling, für eine kleine Kunstausstellung.
Ganz links in gold ist übrigens L., Kyle in grün und meine Wenigkeit in lila.


Kyle und ich sind also schon seit Ewigkeiten auf einer Wellenlänge. Wir haben zusammen die Pubertät überstanden, ich muss gestehen, wir waren beide ganz schöne Freaks, vielleicht sind wir das immer noch, aber wir können über uns lachen. Wir haben schon einiges zusammen überstanden und ich denke in der Zukunft wird noch jede Menge auf uns zukommen.

Wir planen auch zur Zeit ein Kunstprojekt, bei dem werden wir uns wieder anmalen, ich freu mich schon riesig drauf.

Jedenfalls hat sie mich mit Frühlingsrollen gemästet, wer sagt da schon nein ?
Danach haben wir uns mal wieder ordentlich ausgequatscht, schließlich hat man nur wenige Menschen mit denen man wirklich offen über alles reden kann, Menschen die einen dann nicht verurteilen, deswegen sollte man das auch nutzen.
Zum Einschlafen schauten wir "Horror-Let's-Plays" von "PewDiePie", ja sowas trifft meinen primitiven Humor genau !

Nun ist mehr oder weniger Dienstagmorgen, ich habe grade "The Perks Of Being A Wallflower" gesehen, erinnerte mich an einen neuen "Fänger im Roggen".
Ein Film genau nach meinem Geschmack, es ist die Art von Filmen die dich zum Lachen bringt, nur um dir dann im nächsten Moment das Herz zu brechen.
Nach solchen Filmen, weiß ich nie wie ich mich fühlen soll, irgendwie leer und doch voll, aber voller Trauer oder Glück ? Ich weiß es nicht.

Oder fühle ich mich generell immer so, aber merke es nur wenn ich solche Filme sehe.
Auf jeden Fall fühlt sich dieses Gefühlschaos so unbeschreiblich lebendig an.
Eine wahre Achterbahnfahrt, die ich nicht eine Sekunde missen möchte.

Vor allem diesen Satz fand ich ziemlich beeindrucken und treffen.
The Perks Of  Being Wallflower.



Ta Ta,
Fuchsfee.






Saturday, September 14, 2013

Im Katzenkorb

Einer der entscheidenen Nachteile daran zu arbeiten ist definitiv, dass man nicht mehr wirklich Zeit für die anderen Dinge im Leben hat.
Familie, Freunde, das Zimmer endlich einmal fertig umzuräumen, damit es sich nicht mehr in einem halbfertigen Zustand befindet sind nur einige Dinge die auf der Strecke bleiben. Auch meine kreativen Neigungen haben stark unter der ständigen Arbeit gelitten.

Doch die rennen einem ja auch nicht weg, im Gegensatz zu Freunden. Schließlich ist eine gute Freundschaft wie eine Pflanze, sie muss gepflegt werden und es schadet ihr sehr, wenn man sie vernachlässigt.

Deswegen war es höchste Zeit eine meiner besten Freundinnen zu besuchen:
L, auch genannt "Kätzchen". L. ist eine umwerfende Frau, sie hat mochabraune Haut, eine wilde braune Lockenmähne, grün-braune Katzenaugen und vier coole Tattoos.

L. ist ein absoluter Charaktermensch und ich muss sagen, dass ich kaum einen Menschen kenne der so viele gute Eigenschaften in sich vereint wie sie, wie ich ist sie aber auch ziemlich chaotisch, vielleicht auch etwas verrückt, weswegen wir gemeinsam zu Dingen neigen, die jeder normale Bürger als "behinderte Scheiße" abstempeln würde. Kurz: Dieser Mensch ist einfach wunderbar (-und sie kocht wie eine junge Göttin. Nom).

Es gibt nur einen einzigen Nachteil daran L. zu besuchen, sie wohnt am Waldesrand, auf einem Berg und die Bahnhaltestelle ist.. ähm nun ja... die ist natürlich am Fuß des Berges.
Deswegen musste man sich den Aufenthalt in L.s lauschigen Heim wortwörtlich erkämpfen, was aber auch durchaus einen anspornenden Vorteil hat - GRATIS BEINTRAINING: für sexy, stramme Oberschenkel!


Dies ist L., ich habe dieses Bild letzten Sommer von ihr gemacht und es auch bearbeitet.


Angekommen wird man von L.s hüfthohen, rostbraunen Hund Luca begrüßt, dieser bringt jedem neuen Besucher zur Begrüßung einen Schuh, dabei schafft er es aber, einem bei jedem Besuch einen neuen Schuh zu präsentieren.
Es ist immer wieder ein Spektakel !

Also quetscht man sich an dem großen Hund vorbei, der vor Freude mit seinem langen Schweif wedelt und einem dabei noch wehtut, das Ding könnte man echt als Peitsche verwenden.

In L.s minzgrünem Zimmer saß sie in einen Bademantel gehüllt auf dem Schreibtisch und cremte sich grade die Beine ein, und das zahlt sich aus, diese Beine sind weicher als jeder Babypopo !
Ich sprang ihr fast auf den Schoss und drückte den kleinen, schlanken Menschen an mich, dabei lachte L. schelmisch los.
Ohh ja diese Freundschaft ist ein strakes Pflänzchen.

Dann bemerkte ich auch, dass wir nicht allein waren, der Sessel neben dem Schreibtisch - der nebenbei MEIN Lieblingsplatz in diesem Zimmer war, war belegt von Lina, einem hübschen Gingermädchen, mit welchem wir beide befreundet sind.

Es folgte ein Mädchenabend nach meinem Geschmack, wir tranken Pina Colada, hörten dazu Escape von Rupert Holmes, tanzten dazu durch den Raum und machten dazu ziemlich seltsame "Tanzbewegungen".
       (Ich habe mir den Move: "Das balzende Huhn" zu meinem tänzerischen Markenzeichen gemacht)

Ich musste diese "Tanzbewegungen" mal visualisieren.
Außerdem stehe ich auf Pulp Fiction.
So alberten wir den ganzen Abend ausgelassen rum, es gab nichts was uns die Stimmung hätte trüben können. Gegen zwei Uhr nachts schliefen wir dann seelig zu dritt in L.s bett ein.

Es sollte mehr Tage wie diesen geben, Tage an denen das Leben nach Zuckerwatte schmeckt und auch ebenso leicht ist.


Ta-ta Fuchsfee.


Und zum Schluss noch Rupert Holmes - Escape:
'cause if you like pina coladas, and getting caught in the rain..Träller ..